Das Ende ist nun definitiv gekommen. Aus Neuseeland habe ich mich bereits verabschiedet, von Australien verabschiede ich mich gerade jetzt mit einem letzten kurzen Aufenthalt in Sydney. Dies soll bedeuten: den ersten Flug habe ich bereits erfolgreich hinter mich gebracht und ich befinde mich nun gerade auf dem Flughafen in der australischen Weltmetropole. Viel zu berichten gibt es darueber nicht, ich wollte es euch nur mitteilen. In 90 Minuten startet mein zweiter und gleichzeitig laengster Flug nach Dubai.
Damit verabschiede ich mich nun endgueltig von Down Under, ohne jedoch nochmals den Hinweis gegeben zu haben, dass ich definitiv weiterhin hier meine Neuigkeiten (unter anderem noch ausstehende Berichte vom Laufe des Jahres) veroeffentlichen werde. Also bleibt mir bitte treu!
Liebe Gruesse,
Euer Markus
Freitag, 6. Februar 2009
Donnerstag, 5. Februar 2009
Das war's!
Merkwuerdig. Zwei Worte, die alles sagen. Es ist vorbei. Die Zeit ist um. Ich komm heim...
Der Gedanke ist schon sehr merkwuerdig, oder? Aber ich muss euch sagen, ich freue mich riesig! Endlich wieder alle wieder sehen. Alte Gewohnheiten in ihren Grundformen geniessen, einfach jegliches Detail anders betrachten und noch mehr schaetzen. Das wird auf mich warten, darauf freue ich mich schon so sehr! In zwei Tagen (und 2 Stunden oder so) ist es dann so weit...klasse!
Das wollte ich kurz vorweg sagen. Nun noch zu den Informationen ueber meine vergangenen Tage. Zuletzt hatte ich mich aus Queenstown gemeldet. Da waren wir noch einen weiteren Tag und haben ein wenig Filmforschung betrieben - rund um die Stadt wurden grosse Teile der Trilogie Herr der Ringe gedreht und da wir waehrend unserer Reise permanent die Filme geschaut haben, haben wir auch gut die Szenenbilder nachempfinden koennen. Und so spatzierten wir auf den Gipfeln rund um Queenstown herum, um ein wenig mehr in dieses ganz spezielle Feeling, Verzeihung, Gefuehl, hineinzugelanden. Ausserdem versuchten wir noch die Schoenheit der Landschaft bis ins letzte Detail in uns aufzusaugen und zu verinnerlichen - wir glauben, es ist uns gut gelungen.
Eine letzte Moeglichkeit gab uns dann noch die Fahrt am gestrigen Mittwoch ins Gebiet des Mount Cook's - seinerseits hoechster Berg Neuseelands. Und da wir Glueckspilze sind, zeigte sich auch jenes Bergmassiv in exakt jenem Moment des Besuchs von seiner allerbesten Seite und wir konnten die Schoenheit und Maechtigkeit dieses Gebirges erkennen. Wir nutzten das schoene Wetter um am spaeteren Nachmittag noch eine Wanderung zu einem mit Eisschollen versehenen See und liessen dort, ganz unserer maennlichen Natur, minutenlang Steine ueber den See springen...herrlich!
Am Abend ging es dann noch bis Lake Tekapo, wo wir unsere letzte Ruhestaette der Reise hatten. Heute ist schnell erzaehlt: der Tag bestand aus der Fahrt nach Christchurch und dem Saeubern des Autos. Und ja, ein wenig haben wir uns auch noch die Stadt angesehen...aber nur wenig!
Das waere es dann schon von hier. Meine Internetzeit verabschiedet sich langsam...aber bald sehen und hoeren wir uns wieder...endlich!
Bis dahin die allerliebsten Gruesse in die Heimat!
Euer Markus
Der Gedanke ist schon sehr merkwuerdig, oder? Aber ich muss euch sagen, ich freue mich riesig! Endlich wieder alle wieder sehen. Alte Gewohnheiten in ihren Grundformen geniessen, einfach jegliches Detail anders betrachten und noch mehr schaetzen. Das wird auf mich warten, darauf freue ich mich schon so sehr! In zwei Tagen (und 2 Stunden oder so) ist es dann so weit...klasse!
Das wollte ich kurz vorweg sagen. Nun noch zu den Informationen ueber meine vergangenen Tage. Zuletzt hatte ich mich aus Queenstown gemeldet. Da waren wir noch einen weiteren Tag und haben ein wenig Filmforschung betrieben - rund um die Stadt wurden grosse Teile der Trilogie Herr der Ringe gedreht und da wir waehrend unserer Reise permanent die Filme geschaut haben, haben wir auch gut die Szenenbilder nachempfinden koennen. Und so spatzierten wir auf den Gipfeln rund um Queenstown herum, um ein wenig mehr in dieses ganz spezielle Feeling, Verzeihung, Gefuehl, hineinzugelanden. Ausserdem versuchten wir noch die Schoenheit der Landschaft bis ins letzte Detail in uns aufzusaugen und zu verinnerlichen - wir glauben, es ist uns gut gelungen.
Eine letzte Moeglichkeit gab uns dann noch die Fahrt am gestrigen Mittwoch ins Gebiet des Mount Cook's - seinerseits hoechster Berg Neuseelands. Und da wir Glueckspilze sind, zeigte sich auch jenes Bergmassiv in exakt jenem Moment des Besuchs von seiner allerbesten Seite und wir konnten die Schoenheit und Maechtigkeit dieses Gebirges erkennen. Wir nutzten das schoene Wetter um am spaeteren Nachmittag noch eine Wanderung zu einem mit Eisschollen versehenen See und liessen dort, ganz unserer maennlichen Natur, minutenlang Steine ueber den See springen...herrlich!
Am Abend ging es dann noch bis Lake Tekapo, wo wir unsere letzte Ruhestaette der Reise hatten. Heute ist schnell erzaehlt: der Tag bestand aus der Fahrt nach Christchurch und dem Saeubern des Autos. Und ja, ein wenig haben wir uns auch noch die Stadt angesehen...aber nur wenig!
Das waere es dann schon von hier. Meine Internetzeit verabschiedet sich langsam...aber bald sehen und hoeren wir uns wieder...endlich!
Bis dahin die allerliebsten Gruesse in die Heimat!
Euer Markus
Montag, 2. Februar 2009
Unterwegs auf der Südinsel Neuseelands
Die letzten Tage haben uns weit herum getrieben. Zunächst ging es die Ostküste südwärts gen Kaitoura, dann quer durch das Land nach Greymouth, anschließend die Westküste südwärts vorbei an Gletschern und ewigem Eis wieder hinein ins Landesinnere nach Queenstown. Anschließend ging es weiter gen Süden in die neuseeländische Fjordlandschaft, ehe wir nun wieder in Queenstown angekommen sind. Und wieder der Reihe nach…
Die Fährüberfahrt am Mittwoch war ganz unproblematisch und komfortabel. Bis auf dass ich die Uhrzeit verwechselt hatte (ich dachte wir würden 10 Uhr fahren, waren 9 Uhr da und waren auf 8 gebucht…), was letztlich nichts machte, da wir 13 Uhr fuhren, verlief alles wunderbar. Die verlorenen Stunden holten wir dann ohne weiteres auf, indem wir einfach am nächsten Tag mehr fuhren (554 Kilometer). Doch zunächst ging es am Mittwoch noch bis ins weiter oben erwähnte Kaikoura. Die Landschaft, die sich an der Küste entlang zog, ist wiedermal unbeschreiblich. Die Bergwelt hob sich auf beachtliche 1500 Meter und war ganz und gar gesäumt mit in der Abendsonne gülden schimmernden Gräsern. Traumhaft.
Der nächste Tag sollte uns dann in jene zuvor benannten Höhen hinauf führen, quer durch die Südinsel von Küste zu Küste. Ob es tatsächlich 1500 Meter waren, ist schwer zu sagen, aber auf jeden Fall fuhren wir durch die tollste Berglandschaft. Immer wieder hieß es „Kurve rechts, Kurve links, hoch, runter,…“. In Greymouth (an der Westküste) angekommen, entschlossen wir uns, noch weiter zu fahren und auf den Arthurs Pass hochzufahren. Leider sind neuseeländische Passüberquerungen nicht mit österreichischen zu vergleichen, doch auch hier erlebten wir tolle Landschaft von hinten bis vorne… Anschließend ging es wieder zurück an die Küste und in Hokitika schlugen wir das Nachtlager auf. Der nächste Tag wurde von großen, nassen Regenwolken überschattet, sodass wir in Franz Josef (ja, auch so heißen neuseeländische Städte) schon nach 170 Kilometer abbrachen und einen ruhigen Tag einlegten (inklusive Bad in heißen Thermalpools).
Samstag führte uns der Weg weiter die Westküste gen Süden bis nach Queenstown. Auf dem Weg in DIE neuseeländische Eventstadt fuhren wir noch zu den Gletschern Namens „Franz Josef“ und „Fox“. Der gemeine Neuseeländer ist sehr stolz auf jene landschaftlichen Besonderheiten, doch hat dieser noch keine Gletscher in der Schweiz gesehen. Daher waren es schlichtweg „normale“ Gletscher, in schöner landschaftlicher Umgebung. Anschließend ging es wieder auf und ab bis nach Queenstown.
In jener Stadt machte mein Kompagnon Michael dann am Sonntag den „Schritt zum richtigen Mann“ – er sprang Bungee. Da er schnell bemerkte, welch Dummheit er begehen würde, wollte er mich mit reinreiten und mit springen lassen… Erfolgreich (oder wie er es bezeichnet: unglücklicherweise) weigerte ich mich bis zum Schluss. Aber wenigstens habe ich ihn mit begleitet zur Sprungstelle – eine Gondel, hoch über einem 140 Meter tiefen Tal…schwankend und selbst zitternd konnte ich dann sehen, wie er sich die 134 Meter in die Tiefe stürzte… Es war interessant anzuschauen, doch nichts für mich (immerhin hat er mich durch seine Überredungskunst dahin gebracht, dass ich einem Skydive in Zukunft positiv gegenüber stehe und ihn sicherlich bei Zeiten auch durchführen werde…).
So ging es dann also mit einem „richtigen Mann“ (denn das wurde man in Vanuatu nach einem Bungeesprung) am Abend nach Milford Sound in das Mekka aller neuseeländischen Fjordtouristen.
An diesem sehr kalten Ort (Milford Sound) machten wir heute Morgen eine Bootstour durch den Fjord – beeindruckende Landschaft prasselte mal wieder im Überschuss auf uns ein. Glücklicherweise erwischten wir auch noch einen hervorragenden, wolkenfreien Morgen, sodass allerbestes Wetter herrschte. Nun sind wir wieder in Queenstown, wohin wir uns anschließend an die Bootstour gleich begaben. Die Fahrtstrecke bis zum Fjord und wieder zurück war eine der schönsten Straßen, die man sich vorstellen kann. Mitten durch Regenwald, entlang schier endloser Kilometer Uferstraße an diversen Seen bewegten wir uns fort. Einfach wunderbar.
So viel bis jetzt. Die Zeit neigt sich langsam aber sicher dem Ende entgegen. Ich muss sagen, mittlerweile freue ich mich sehr auf zu Hause. Ich muss erst einmal alle Eindrücke sammeln, ehe neue hinzu kommen können. Die nächsten Tage werden nun noch genossen und dann geht’s ab gen Heimat.
Dies von mir, jetzt liegt es wieder an euch alles zu lesen… achja, habt ihr ja bereits, wenn ihr hier angelangt seid. Ich vergaß ;)
Ganz liebe Grüße…
die Kiwi
Die Fährüberfahrt am Mittwoch war ganz unproblematisch und komfortabel. Bis auf dass ich die Uhrzeit verwechselt hatte (ich dachte wir würden 10 Uhr fahren, waren 9 Uhr da und waren auf 8 gebucht…), was letztlich nichts machte, da wir 13 Uhr fuhren, verlief alles wunderbar. Die verlorenen Stunden holten wir dann ohne weiteres auf, indem wir einfach am nächsten Tag mehr fuhren (554 Kilometer). Doch zunächst ging es am Mittwoch noch bis ins weiter oben erwähnte Kaikoura. Die Landschaft, die sich an der Küste entlang zog, ist wiedermal unbeschreiblich. Die Bergwelt hob sich auf beachtliche 1500 Meter und war ganz und gar gesäumt mit in der Abendsonne gülden schimmernden Gräsern. Traumhaft.
Der nächste Tag sollte uns dann in jene zuvor benannten Höhen hinauf führen, quer durch die Südinsel von Küste zu Küste. Ob es tatsächlich 1500 Meter waren, ist schwer zu sagen, aber auf jeden Fall fuhren wir durch die tollste Berglandschaft. Immer wieder hieß es „Kurve rechts, Kurve links, hoch, runter,…“. In Greymouth (an der Westküste) angekommen, entschlossen wir uns, noch weiter zu fahren und auf den Arthurs Pass hochzufahren. Leider sind neuseeländische Passüberquerungen nicht mit österreichischen zu vergleichen, doch auch hier erlebten wir tolle Landschaft von hinten bis vorne… Anschließend ging es wieder zurück an die Küste und in Hokitika schlugen wir das Nachtlager auf. Der nächste Tag wurde von großen, nassen Regenwolken überschattet, sodass wir in Franz Josef (ja, auch so heißen neuseeländische Städte) schon nach 170 Kilometer abbrachen und einen ruhigen Tag einlegten (inklusive Bad in heißen Thermalpools).
Samstag führte uns der Weg weiter die Westküste gen Süden bis nach Queenstown. Auf dem Weg in DIE neuseeländische Eventstadt fuhren wir noch zu den Gletschern Namens „Franz Josef“ und „Fox“. Der gemeine Neuseeländer ist sehr stolz auf jene landschaftlichen Besonderheiten, doch hat dieser noch keine Gletscher in der Schweiz gesehen. Daher waren es schlichtweg „normale“ Gletscher, in schöner landschaftlicher Umgebung. Anschließend ging es wieder auf und ab bis nach Queenstown.
In jener Stadt machte mein Kompagnon Michael dann am Sonntag den „Schritt zum richtigen Mann“ – er sprang Bungee. Da er schnell bemerkte, welch Dummheit er begehen würde, wollte er mich mit reinreiten und mit springen lassen… Erfolgreich (oder wie er es bezeichnet: unglücklicherweise) weigerte ich mich bis zum Schluss. Aber wenigstens habe ich ihn mit begleitet zur Sprungstelle – eine Gondel, hoch über einem 140 Meter tiefen Tal…schwankend und selbst zitternd konnte ich dann sehen, wie er sich die 134 Meter in die Tiefe stürzte… Es war interessant anzuschauen, doch nichts für mich (immerhin hat er mich durch seine Überredungskunst dahin gebracht, dass ich einem Skydive in Zukunft positiv gegenüber stehe und ihn sicherlich bei Zeiten auch durchführen werde…).
So ging es dann also mit einem „richtigen Mann“ (denn das wurde man in Vanuatu nach einem Bungeesprung) am Abend nach Milford Sound in das Mekka aller neuseeländischen Fjordtouristen.
An diesem sehr kalten Ort (Milford Sound) machten wir heute Morgen eine Bootstour durch den Fjord – beeindruckende Landschaft prasselte mal wieder im Überschuss auf uns ein. Glücklicherweise erwischten wir auch noch einen hervorragenden, wolkenfreien Morgen, sodass allerbestes Wetter herrschte. Nun sind wir wieder in Queenstown, wohin wir uns anschließend an die Bootstour gleich begaben. Die Fahrtstrecke bis zum Fjord und wieder zurück war eine der schönsten Straßen, die man sich vorstellen kann. Mitten durch Regenwald, entlang schier endloser Kilometer Uferstraße an diversen Seen bewegten wir uns fort. Einfach wunderbar.
So viel bis jetzt. Die Zeit neigt sich langsam aber sicher dem Ende entgegen. Ich muss sagen, mittlerweile freue ich mich sehr auf zu Hause. Ich muss erst einmal alle Eindrücke sammeln, ehe neue hinzu kommen können. Die nächsten Tage werden nun noch genossen und dann geht’s ab gen Heimat.
Dies von mir, jetzt liegt es wieder an euch alles zu lesen… achja, habt ihr ja bereits, wenn ihr hier angelangt seid. Ich vergaß ;)
Ganz liebe Grüße…
die Kiwi
Dienstag, 27. Januar 2009
Zwischenstation in der Hauptstadt – europäisches Flair in Wellington!
Mittlerweile haben wir uns bis zum südlichsten Zipfel der Nordinsel Neuseelands durchgeschlagen: nach Wellington. Die Fahrt zu diesem Ort war äußerst interessant, wenn auch die letzten 150 Kilometer eher etwas langweilig und eintönig waren. Doch umso interessanter war die Fahrt zuvor. Hindurch durch neuseeländisches Bergland, was jenen Namen durchaus verdient. Wieder der Reihe nach:
In Rotorua verbrachten wir zwei Nächte auf einem Campingplatz. Nach der ersten Nacht hatte ich noch einen Eintrag hinterlassen und wir hatten Hobbiton (Hobbingen) besucht. Wir verbrachten zwei Nächte dort, da es uns sehr gut gefallen hat. In jener vulkanisch sehr aktiven Region gibt es überall Thermalquellen beziehungsweise –bäder. So auch auf dem Campingplatz, sodass wir es uns jeden Abend im 40° heißen Wasser gemütlich machten.
Am gestrigen Montag brachen wir auf und besuchten diese sehr schwefelhaltige und nur so vor sich hin kochende Region. Es ist ein wahrhaftig einmaliger Eindruck, kochendes Wasser in freier Natur zu sehen. Doch auch der weitere Verlauf dieser Route, vorbei an Lake Taupo, hatte vieles zu bieten, unter anderem die Huka Falls (Hukawasserfall). 50 Kilometer ging es dann auf über 1000 Meter hoch (wir schätzen so circa 1500 Meter) in den Tongariro National Park. An jener Stelle sah ich dann auch zum ersten Mal in meinem Leben einen Vulkan (es waren sogar drei). Dieser Nationalpark wurde unter anderem auch bei der Trilogie Herr der Ringe als Drehort verwendet – für die Kenner: es stellt das Reich des Bösen dar, Mordor. Diese Landschaft war einfach nur einmalig, da sie, entgegen der Alpen, einfach so vor dir auftaucht. In den Alpen ist ein hoher Berg neben dem Nächsten, hier waren vielleicht 10 Berge (bis zu 3000 Meter Höhe) einfach so in der Landschaft. Umwerfend.
Die Weiterfahrt führte uns dann in ein kurvenreiches Flusstal, indem wir dann auch unser Nachtlager aufschlugen. Traumhaft, inmitten der Natur zu übernachten (die Straße war ein besserer deutscher Feldweg). Heute ging es dann einfach nur nach Wellington. Bis dahin gab es nichts zu sehen. Einfach ein bisschen fahren, mehr nicht. Da wir auch, um ehrlich zu sein, nicht so wirklich Lust auf Sightseeing von Städten haben (wahrscheinlich gab es davon zu viel in Australien), haben wir uns nur das nötigste hier angesehen. Das Wetter gab auch einfach nicht mehr her. Was ich berichten kann ist, dass Wellington sehr europäisch wirkt. Wir fühlten uns sehr in die Heimat versetzt…
Nun werden wir hier die Nacht verbringen und morgen 10 Uhr die Fähre nach Picton nehmen. Dann geht es auf der Südinsel weiter zu neuen Abenteuern… Für alle Interessierten habe ich hier noch unsere gefahrenen Kilometer der weiteren Tage (im vorletzten Bericht hatte ich schon mal zwei Zahlen geschrieben): Freitag 442 km, Samstag 405 km, Sonntag 240 km, Montag 342 km. Mittlerweile sind es also schon weit über 2000, die wir auf den Straßen der Nordinsel hinter uns gelassen haben.
Das war’s zunächst. Bis demnächst.
Euer Markus
In Rotorua verbrachten wir zwei Nächte auf einem Campingplatz. Nach der ersten Nacht hatte ich noch einen Eintrag hinterlassen und wir hatten Hobbiton (Hobbingen) besucht. Wir verbrachten zwei Nächte dort, da es uns sehr gut gefallen hat. In jener vulkanisch sehr aktiven Region gibt es überall Thermalquellen beziehungsweise –bäder. So auch auf dem Campingplatz, sodass wir es uns jeden Abend im 40° heißen Wasser gemütlich machten.
Am gestrigen Montag brachen wir auf und besuchten diese sehr schwefelhaltige und nur so vor sich hin kochende Region. Es ist ein wahrhaftig einmaliger Eindruck, kochendes Wasser in freier Natur zu sehen. Doch auch der weitere Verlauf dieser Route, vorbei an Lake Taupo, hatte vieles zu bieten, unter anderem die Huka Falls (Hukawasserfall). 50 Kilometer ging es dann auf über 1000 Meter hoch (wir schätzen so circa 1500 Meter) in den Tongariro National Park. An jener Stelle sah ich dann auch zum ersten Mal in meinem Leben einen Vulkan (es waren sogar drei). Dieser Nationalpark wurde unter anderem auch bei der Trilogie Herr der Ringe als Drehort verwendet – für die Kenner: es stellt das Reich des Bösen dar, Mordor. Diese Landschaft war einfach nur einmalig, da sie, entgegen der Alpen, einfach so vor dir auftaucht. In den Alpen ist ein hoher Berg neben dem Nächsten, hier waren vielleicht 10 Berge (bis zu 3000 Meter Höhe) einfach so in der Landschaft. Umwerfend.
Die Weiterfahrt führte uns dann in ein kurvenreiches Flusstal, indem wir dann auch unser Nachtlager aufschlugen. Traumhaft, inmitten der Natur zu übernachten (die Straße war ein besserer deutscher Feldweg). Heute ging es dann einfach nur nach Wellington. Bis dahin gab es nichts zu sehen. Einfach ein bisschen fahren, mehr nicht. Da wir auch, um ehrlich zu sein, nicht so wirklich Lust auf Sightseeing von Städten haben (wahrscheinlich gab es davon zu viel in Australien), haben wir uns nur das nötigste hier angesehen. Das Wetter gab auch einfach nicht mehr her. Was ich berichten kann ist, dass Wellington sehr europäisch wirkt. Wir fühlten uns sehr in die Heimat versetzt…
Nun werden wir hier die Nacht verbringen und morgen 10 Uhr die Fähre nach Picton nehmen. Dann geht es auf der Südinsel weiter zu neuen Abenteuern… Für alle Interessierten habe ich hier noch unsere gefahrenen Kilometer der weiteren Tage (im vorletzten Bericht hatte ich schon mal zwei Zahlen geschrieben): Freitag 442 km, Samstag 405 km, Sonntag 240 km, Montag 342 km. Mittlerweile sind es also schon weit über 2000, die wir auf den Straßen der Nordinsel hinter uns gelassen haben.
Das war’s zunächst. Bis demnächst.
Euer Markus
Sonntag, 25. Januar 2009
Markus in Mittelerde - bei Frodo zu Besuch...
Hallo zusammen,
heute war ein sehr interessanter Tag. Wir waren in der Mitte Neuseelands, oder wie andere auch sagen: in Mittelerde. Doch zunaechst der Rueckblick:
Nachdem ich das letzte Mal geschrieben hatte, fuhren wir von Auckland aus gen Sueden und spaeter nach Osten. Am Ende des Tages waren wir in Thames, ausgangspunkt zur Coromandel Peninsula. Gestern fuhren wir dann jene Halbinsel komplett ab und begaben uns an der Ostkueste nach unten. Was da die Landschaft fuer uns vorbereitet hatte, konnten keine Worte in sich fassen! Traumhaft. Immer wieder diese schier unendlichen Wiesenhuegel. Und immerwieder auch im Hintergrund verbunden mit der Kuestenlandschaft. Ein landschaftliches Highlight nach dem Naechsten folgte auf unserer Fahrt gen Rotorura. Zusaetzlich sahen wir auch die Weltkiwihauptstadt, dessen Namen ich leider schon wieder vergessen haben und nur ein Blick in die im Auto liegende Karten weiterhelfen wuerde. Aber eines kann ich klar sagen: es war toll!
Heute stand am Morgen Rafting auf dem Plan. Der Hoehpunkt dieser 2 stuendigen Tour war ein 7-Meter-Wasserfall, den wir mit dem Boot gen Boden fuhren. Einfach herrlich und totaler Spass! Anschliessend begaben wir uns auf die Spuren der Herr-der-Ringe-Trilogie nach Hobbingen. Dort besichtigten wir den kompletten Drehort des Auenlandes und das Heim von Frodo und anderen kleinwuechsigen Figuren. Ebenfalls ein unbeschreibliches Erlebnis...
Nun steht das Abendbrot auf dem Programm und danach entspannen wir noch 2 oder 3 Stunden, ehe es morgen zu neuen Abenteuern rund um Rotorua und den Lake Taupo auf geht.
Bis zum naechsten Mal gruesst euch Hobbit Markus
heute war ein sehr interessanter Tag. Wir waren in der Mitte Neuseelands, oder wie andere auch sagen: in Mittelerde. Doch zunaechst der Rueckblick:
Nachdem ich das letzte Mal geschrieben hatte, fuhren wir von Auckland aus gen Sueden und spaeter nach Osten. Am Ende des Tages waren wir in Thames, ausgangspunkt zur Coromandel Peninsula. Gestern fuhren wir dann jene Halbinsel komplett ab und begaben uns an der Ostkueste nach unten. Was da die Landschaft fuer uns vorbereitet hatte, konnten keine Worte in sich fassen! Traumhaft. Immer wieder diese schier unendlichen Wiesenhuegel. Und immerwieder auch im Hintergrund verbunden mit der Kuestenlandschaft. Ein landschaftliches Highlight nach dem Naechsten folgte auf unserer Fahrt gen Rotorura. Zusaetzlich sahen wir auch die Weltkiwihauptstadt, dessen Namen ich leider schon wieder vergessen haben und nur ein Blick in die im Auto liegende Karten weiterhelfen wuerde. Aber eines kann ich klar sagen: es war toll!
Heute stand am Morgen Rafting auf dem Plan. Der Hoehpunkt dieser 2 stuendigen Tour war ein 7-Meter-Wasserfall, den wir mit dem Boot gen Boden fuhren. Einfach herrlich und totaler Spass! Anschliessend begaben wir uns auf die Spuren der Herr-der-Ringe-Trilogie nach Hobbingen. Dort besichtigten wir den kompletten Drehort des Auenlandes und das Heim von Frodo und anderen kleinwuechsigen Figuren. Ebenfalls ein unbeschreibliches Erlebnis...
Nun steht das Abendbrot auf dem Programm und danach entspannen wir noch 2 oder 3 Stunden, ehe es morgen zu neuen Abenteuern rund um Rotorua und den Lake Taupo auf geht.
Bis zum naechsten Mal gruesst euch Hobbit Markus
Freitag, 23. Januar 2009
Markus in Neuseeland…
…da bin ich nun, so weit weg, wie nie zuvor. Doch noch immer so nah, wenigstens ab und zu in Kontakt zu bleiben. Zugegebenermaßen: Internet ist nicht wirklich so verbreitet in diesen Gefilden der Welt. Aber wir finden schon eine Möglichkeit, in Kontakt zu bleiben. Aber nun zu den wirklich wichtigen Dingen:
ICH BIN IN NEUSEELAND!!!
Das, was wir bis jetzt hier sehen durften, ist einfach nur wunderbar. Selten zuvor habe ich eine solch imposante Landschaft gesehen. Noch seltener zuvor ist solch imposante Landschaft die komplette Zeit um mich herum. Es lässt einfach nicht nach. Und es ist, wie es im Buche (oder im Film) steht… Im Vordergrund eine Schafs- oder Rinderherde, gefolgt von Weidelandschaft und im Hintergrund schier endlose grüne Wiesen, Hügel und Berge. Ein unbeschreibliches Erlebnis.
Zu meinen letzten drei Tagen will ich auch noch schnell etwas schreiben. Am Dienstag hatte ich einen sehr guten Flug. Ein Schnippen und die drei Stunden Flug waren vorbei und ich in dieser neuen Umgebung. Dann kurz 90 Minuten auf meinen Mitreisenden gewartet und ab in die Stadt. Der Abend wurde dann mit ein paar Bierchen abgeschlossen. Der nächste Tag sollte dann Startpunkt unserer Reise werden. Was noch fehlte, war der Camper. Also ging es ab zur Abholstelle, alle Dokumente ausgefüllt und losgefahren (nach einem kräftigen Einkauf für die kommenden Tage). An jenem Tag fuhren wir 234 Kilometer gen Norden, an Whangarei vorbei und übernachteten etwas weiter oberhalb der Stadt inmitten der Prärie.
Gestern fuhren wir dann an den nördlichsten Punkt Neuseelands, Cape Reinga. So, wie an dieser Stelle, muss man sich wohl am Nordkap fühlen. Es geht einfach nicht weiter. Man schaut nach vorn, nach rechts und nach links und sieht? Wasser…! Allerdings ist das, was im Rücken liegt, sicherlich um einiges imposanter als an jener nördlichsten Stelle Europas. Eine wahnsinnig vielfältige Küste, mit tollen Bergen und romantischen Stränden prägt das Bild. Der Hoehepunkt war dann noch, dass wir Delphine (wenn auch nur aus 500 Meter Entfernung) gesehen haben. Anschliessend ging es wieder diese Halbinsel gen Sueden zu unserem spaeteren Campingplatz. Gestern sind wir 554 Kilometer gefahren.
Heute haben wir den Weg gen Sueden fortgesetzt und befinden uns momentan wieder in Auckland. Hier werden wir nun ein bisschen Sightseeing nachholen und gegen Abend noch 100 bis 200 Kilometer fahren. Mal schauen, wie es so werden wird.
Morgen gehts nach Rotorua, wo Sonntag Rafting ansteht. Anschliessend werden wir uns in der Region Rotorua und Lake Taupo ein bisschen aufhalten. Endziel auf der Nordinsel ist Wellington, wo unsere Faehre gen Sueden am 28.01. starten wird. Bis dahin hoeren wir uns hoffentlich wieder. Ich versuche, jede Moeglichkeit fuer Internet wahrzunehmen, aber Neuseeland ist da nicht das allerbeste Land, was dies angeht (wie bereits geschrieben).
Dann sag ich einfach mal bis die Tage...
Eure Kiwi...
ICH BIN IN NEUSEELAND!!!
Das, was wir bis jetzt hier sehen durften, ist einfach nur wunderbar. Selten zuvor habe ich eine solch imposante Landschaft gesehen. Noch seltener zuvor ist solch imposante Landschaft die komplette Zeit um mich herum. Es lässt einfach nicht nach. Und es ist, wie es im Buche (oder im Film) steht… Im Vordergrund eine Schafs- oder Rinderherde, gefolgt von Weidelandschaft und im Hintergrund schier endlose grüne Wiesen, Hügel und Berge. Ein unbeschreibliches Erlebnis.
Zu meinen letzten drei Tagen will ich auch noch schnell etwas schreiben. Am Dienstag hatte ich einen sehr guten Flug. Ein Schnippen und die drei Stunden Flug waren vorbei und ich in dieser neuen Umgebung. Dann kurz 90 Minuten auf meinen Mitreisenden gewartet und ab in die Stadt. Der Abend wurde dann mit ein paar Bierchen abgeschlossen. Der nächste Tag sollte dann Startpunkt unserer Reise werden. Was noch fehlte, war der Camper. Also ging es ab zur Abholstelle, alle Dokumente ausgefüllt und losgefahren (nach einem kräftigen Einkauf für die kommenden Tage). An jenem Tag fuhren wir 234 Kilometer gen Norden, an Whangarei vorbei und übernachteten etwas weiter oberhalb der Stadt inmitten der Prärie.
Gestern fuhren wir dann an den nördlichsten Punkt Neuseelands, Cape Reinga. So, wie an dieser Stelle, muss man sich wohl am Nordkap fühlen. Es geht einfach nicht weiter. Man schaut nach vorn, nach rechts und nach links und sieht? Wasser…! Allerdings ist das, was im Rücken liegt, sicherlich um einiges imposanter als an jener nördlichsten Stelle Europas. Eine wahnsinnig vielfältige Küste, mit tollen Bergen und romantischen Stränden prägt das Bild. Der Hoehepunkt war dann noch, dass wir Delphine (wenn auch nur aus 500 Meter Entfernung) gesehen haben. Anschliessend ging es wieder diese Halbinsel gen Sueden zu unserem spaeteren Campingplatz. Gestern sind wir 554 Kilometer gefahren.
Heute haben wir den Weg gen Sueden fortgesetzt und befinden uns momentan wieder in Auckland. Hier werden wir nun ein bisschen Sightseeing nachholen und gegen Abend noch 100 bis 200 Kilometer fahren. Mal schauen, wie es so werden wird.
Morgen gehts nach Rotorua, wo Sonntag Rafting ansteht. Anschliessend werden wir uns in der Region Rotorua und Lake Taupo ein bisschen aufhalten. Endziel auf der Nordinsel ist Wellington, wo unsere Faehre gen Sueden am 28.01. starten wird. Bis dahin hoeren wir uns hoffentlich wieder. Ich versuche, jede Moeglichkeit fuer Internet wahrzunehmen, aber Neuseeland ist da nicht das allerbeste Land, was dies angeht (wie bereits geschrieben).
Dann sag ich einfach mal bis die Tage...
Eure Kiwi...
Montag, 19. Januar 2009
und hier gibt es noch weitere Bilder...
hoffentlich genießt ihr sie. Lasst euch, nebenbei gesagt, nicht vom schwarzen Punkt ärgern...der wird noch entfernt! Achtet einfach auf das Motiv und genießt die Idylle :)
![]() |
| Ausflug in den Regenwald |
![]() |
| Whitsunday Islands 2009 |
![]() |
| Fraser Island Jeepsafari |
Abonnieren
Posts (Atom)


