Mittlerweile haben wir uns bis zum südlichsten Zipfel der Nordinsel Neuseelands durchgeschlagen: nach Wellington. Die Fahrt zu diesem Ort war äußerst interessant, wenn auch die letzten 150 Kilometer eher etwas langweilig und eintönig waren. Doch umso interessanter war die Fahrt zuvor. Hindurch durch neuseeländisches Bergland, was jenen Namen durchaus verdient. Wieder der Reihe nach:
In Rotorua verbrachten wir zwei Nächte auf einem Campingplatz. Nach der ersten Nacht hatte ich noch einen Eintrag hinterlassen und wir hatten Hobbiton (Hobbingen) besucht. Wir verbrachten zwei Nächte dort, da es uns sehr gut gefallen hat. In jener vulkanisch sehr aktiven Region gibt es überall Thermalquellen beziehungsweise –bäder. So auch auf dem Campingplatz, sodass wir es uns jeden Abend im 40° heißen Wasser gemütlich machten.
Am gestrigen Montag brachen wir auf und besuchten diese sehr schwefelhaltige und nur so vor sich hin kochende Region. Es ist ein wahrhaftig einmaliger Eindruck, kochendes Wasser in freier Natur zu sehen. Doch auch der weitere Verlauf dieser Route, vorbei an Lake Taupo, hatte vieles zu bieten, unter anderem die Huka Falls (Hukawasserfall). 50 Kilometer ging es dann auf über 1000 Meter hoch (wir schätzen so circa 1500 Meter) in den Tongariro National Park. An jener Stelle sah ich dann auch zum ersten Mal in meinem Leben einen Vulkan (es waren sogar drei). Dieser Nationalpark wurde unter anderem auch bei der Trilogie Herr der Ringe als Drehort verwendet – für die Kenner: es stellt das Reich des Bösen dar, Mordor. Diese Landschaft war einfach nur einmalig, da sie, entgegen der Alpen, einfach so vor dir auftaucht. In den Alpen ist ein hoher Berg neben dem Nächsten, hier waren vielleicht 10 Berge (bis zu 3000 Meter Höhe) einfach so in der Landschaft. Umwerfend.
Die Weiterfahrt führte uns dann in ein kurvenreiches Flusstal, indem wir dann auch unser Nachtlager aufschlugen. Traumhaft, inmitten der Natur zu übernachten (die Straße war ein besserer deutscher Feldweg). Heute ging es dann einfach nur nach Wellington. Bis dahin gab es nichts zu sehen. Einfach ein bisschen fahren, mehr nicht. Da wir auch, um ehrlich zu sein, nicht so wirklich Lust auf Sightseeing von Städten haben (wahrscheinlich gab es davon zu viel in Australien), haben wir uns nur das nötigste hier angesehen. Das Wetter gab auch einfach nicht mehr her. Was ich berichten kann ist, dass Wellington sehr europäisch wirkt. Wir fühlten uns sehr in die Heimat versetzt…
Nun werden wir hier die Nacht verbringen und morgen 10 Uhr die Fähre nach Picton nehmen. Dann geht es auf der Südinsel weiter zu neuen Abenteuern… Für alle Interessierten habe ich hier noch unsere gefahrenen Kilometer der weiteren Tage (im vorletzten Bericht hatte ich schon mal zwei Zahlen geschrieben): Freitag 442 km, Samstag 405 km, Sonntag 240 km, Montag 342 km. Mittlerweile sind es also schon weit über 2000, die wir auf den Straßen der Nordinsel hinter uns gelassen haben.
Das war’s zunächst. Bis demnächst.
Euer Markus
Dienstag, 27. Januar 2009
Sonntag, 25. Januar 2009
Markus in Mittelerde - bei Frodo zu Besuch...
Hallo zusammen,
heute war ein sehr interessanter Tag. Wir waren in der Mitte Neuseelands, oder wie andere auch sagen: in Mittelerde. Doch zunaechst der Rueckblick:
Nachdem ich das letzte Mal geschrieben hatte, fuhren wir von Auckland aus gen Sueden und spaeter nach Osten. Am Ende des Tages waren wir in Thames, ausgangspunkt zur Coromandel Peninsula. Gestern fuhren wir dann jene Halbinsel komplett ab und begaben uns an der Ostkueste nach unten. Was da die Landschaft fuer uns vorbereitet hatte, konnten keine Worte in sich fassen! Traumhaft. Immer wieder diese schier unendlichen Wiesenhuegel. Und immerwieder auch im Hintergrund verbunden mit der Kuestenlandschaft. Ein landschaftliches Highlight nach dem Naechsten folgte auf unserer Fahrt gen Rotorura. Zusaetzlich sahen wir auch die Weltkiwihauptstadt, dessen Namen ich leider schon wieder vergessen haben und nur ein Blick in die im Auto liegende Karten weiterhelfen wuerde. Aber eines kann ich klar sagen: es war toll!
Heute stand am Morgen Rafting auf dem Plan. Der Hoehpunkt dieser 2 stuendigen Tour war ein 7-Meter-Wasserfall, den wir mit dem Boot gen Boden fuhren. Einfach herrlich und totaler Spass! Anschliessend begaben wir uns auf die Spuren der Herr-der-Ringe-Trilogie nach Hobbingen. Dort besichtigten wir den kompletten Drehort des Auenlandes und das Heim von Frodo und anderen kleinwuechsigen Figuren. Ebenfalls ein unbeschreibliches Erlebnis...
Nun steht das Abendbrot auf dem Programm und danach entspannen wir noch 2 oder 3 Stunden, ehe es morgen zu neuen Abenteuern rund um Rotorua und den Lake Taupo auf geht.
Bis zum naechsten Mal gruesst euch Hobbit Markus
heute war ein sehr interessanter Tag. Wir waren in der Mitte Neuseelands, oder wie andere auch sagen: in Mittelerde. Doch zunaechst der Rueckblick:
Nachdem ich das letzte Mal geschrieben hatte, fuhren wir von Auckland aus gen Sueden und spaeter nach Osten. Am Ende des Tages waren wir in Thames, ausgangspunkt zur Coromandel Peninsula. Gestern fuhren wir dann jene Halbinsel komplett ab und begaben uns an der Ostkueste nach unten. Was da die Landschaft fuer uns vorbereitet hatte, konnten keine Worte in sich fassen! Traumhaft. Immer wieder diese schier unendlichen Wiesenhuegel. Und immerwieder auch im Hintergrund verbunden mit der Kuestenlandschaft. Ein landschaftliches Highlight nach dem Naechsten folgte auf unserer Fahrt gen Rotorura. Zusaetzlich sahen wir auch die Weltkiwihauptstadt, dessen Namen ich leider schon wieder vergessen haben und nur ein Blick in die im Auto liegende Karten weiterhelfen wuerde. Aber eines kann ich klar sagen: es war toll!
Heute stand am Morgen Rafting auf dem Plan. Der Hoehpunkt dieser 2 stuendigen Tour war ein 7-Meter-Wasserfall, den wir mit dem Boot gen Boden fuhren. Einfach herrlich und totaler Spass! Anschliessend begaben wir uns auf die Spuren der Herr-der-Ringe-Trilogie nach Hobbingen. Dort besichtigten wir den kompletten Drehort des Auenlandes und das Heim von Frodo und anderen kleinwuechsigen Figuren. Ebenfalls ein unbeschreibliches Erlebnis...
Nun steht das Abendbrot auf dem Programm und danach entspannen wir noch 2 oder 3 Stunden, ehe es morgen zu neuen Abenteuern rund um Rotorua und den Lake Taupo auf geht.
Bis zum naechsten Mal gruesst euch Hobbit Markus
Freitag, 23. Januar 2009
Markus in Neuseeland…
…da bin ich nun, so weit weg, wie nie zuvor. Doch noch immer so nah, wenigstens ab und zu in Kontakt zu bleiben. Zugegebenermaßen: Internet ist nicht wirklich so verbreitet in diesen Gefilden der Welt. Aber wir finden schon eine Möglichkeit, in Kontakt zu bleiben. Aber nun zu den wirklich wichtigen Dingen:
ICH BIN IN NEUSEELAND!!!
Das, was wir bis jetzt hier sehen durften, ist einfach nur wunderbar. Selten zuvor habe ich eine solch imposante Landschaft gesehen. Noch seltener zuvor ist solch imposante Landschaft die komplette Zeit um mich herum. Es lässt einfach nicht nach. Und es ist, wie es im Buche (oder im Film) steht… Im Vordergrund eine Schafs- oder Rinderherde, gefolgt von Weidelandschaft und im Hintergrund schier endlose grüne Wiesen, Hügel und Berge. Ein unbeschreibliches Erlebnis.
Zu meinen letzten drei Tagen will ich auch noch schnell etwas schreiben. Am Dienstag hatte ich einen sehr guten Flug. Ein Schnippen und die drei Stunden Flug waren vorbei und ich in dieser neuen Umgebung. Dann kurz 90 Minuten auf meinen Mitreisenden gewartet und ab in die Stadt. Der Abend wurde dann mit ein paar Bierchen abgeschlossen. Der nächste Tag sollte dann Startpunkt unserer Reise werden. Was noch fehlte, war der Camper. Also ging es ab zur Abholstelle, alle Dokumente ausgefüllt und losgefahren (nach einem kräftigen Einkauf für die kommenden Tage). An jenem Tag fuhren wir 234 Kilometer gen Norden, an Whangarei vorbei und übernachteten etwas weiter oberhalb der Stadt inmitten der Prärie.
Gestern fuhren wir dann an den nördlichsten Punkt Neuseelands, Cape Reinga. So, wie an dieser Stelle, muss man sich wohl am Nordkap fühlen. Es geht einfach nicht weiter. Man schaut nach vorn, nach rechts und nach links und sieht? Wasser…! Allerdings ist das, was im Rücken liegt, sicherlich um einiges imposanter als an jener nördlichsten Stelle Europas. Eine wahnsinnig vielfältige Küste, mit tollen Bergen und romantischen Stränden prägt das Bild. Der Hoehepunkt war dann noch, dass wir Delphine (wenn auch nur aus 500 Meter Entfernung) gesehen haben. Anschliessend ging es wieder diese Halbinsel gen Sueden zu unserem spaeteren Campingplatz. Gestern sind wir 554 Kilometer gefahren.
Heute haben wir den Weg gen Sueden fortgesetzt und befinden uns momentan wieder in Auckland. Hier werden wir nun ein bisschen Sightseeing nachholen und gegen Abend noch 100 bis 200 Kilometer fahren. Mal schauen, wie es so werden wird.
Morgen gehts nach Rotorua, wo Sonntag Rafting ansteht. Anschliessend werden wir uns in der Region Rotorua und Lake Taupo ein bisschen aufhalten. Endziel auf der Nordinsel ist Wellington, wo unsere Faehre gen Sueden am 28.01. starten wird. Bis dahin hoeren wir uns hoffentlich wieder. Ich versuche, jede Moeglichkeit fuer Internet wahrzunehmen, aber Neuseeland ist da nicht das allerbeste Land, was dies angeht (wie bereits geschrieben).
Dann sag ich einfach mal bis die Tage...
Eure Kiwi...
ICH BIN IN NEUSEELAND!!!
Das, was wir bis jetzt hier sehen durften, ist einfach nur wunderbar. Selten zuvor habe ich eine solch imposante Landschaft gesehen. Noch seltener zuvor ist solch imposante Landschaft die komplette Zeit um mich herum. Es lässt einfach nicht nach. Und es ist, wie es im Buche (oder im Film) steht… Im Vordergrund eine Schafs- oder Rinderherde, gefolgt von Weidelandschaft und im Hintergrund schier endlose grüne Wiesen, Hügel und Berge. Ein unbeschreibliches Erlebnis.
Zu meinen letzten drei Tagen will ich auch noch schnell etwas schreiben. Am Dienstag hatte ich einen sehr guten Flug. Ein Schnippen und die drei Stunden Flug waren vorbei und ich in dieser neuen Umgebung. Dann kurz 90 Minuten auf meinen Mitreisenden gewartet und ab in die Stadt. Der Abend wurde dann mit ein paar Bierchen abgeschlossen. Der nächste Tag sollte dann Startpunkt unserer Reise werden. Was noch fehlte, war der Camper. Also ging es ab zur Abholstelle, alle Dokumente ausgefüllt und losgefahren (nach einem kräftigen Einkauf für die kommenden Tage). An jenem Tag fuhren wir 234 Kilometer gen Norden, an Whangarei vorbei und übernachteten etwas weiter oberhalb der Stadt inmitten der Prärie.
Gestern fuhren wir dann an den nördlichsten Punkt Neuseelands, Cape Reinga. So, wie an dieser Stelle, muss man sich wohl am Nordkap fühlen. Es geht einfach nicht weiter. Man schaut nach vorn, nach rechts und nach links und sieht? Wasser…! Allerdings ist das, was im Rücken liegt, sicherlich um einiges imposanter als an jener nördlichsten Stelle Europas. Eine wahnsinnig vielfältige Küste, mit tollen Bergen und romantischen Stränden prägt das Bild. Der Hoehepunkt war dann noch, dass wir Delphine (wenn auch nur aus 500 Meter Entfernung) gesehen haben. Anschliessend ging es wieder diese Halbinsel gen Sueden zu unserem spaeteren Campingplatz. Gestern sind wir 554 Kilometer gefahren.
Heute haben wir den Weg gen Sueden fortgesetzt und befinden uns momentan wieder in Auckland. Hier werden wir nun ein bisschen Sightseeing nachholen und gegen Abend noch 100 bis 200 Kilometer fahren. Mal schauen, wie es so werden wird.
Morgen gehts nach Rotorua, wo Sonntag Rafting ansteht. Anschliessend werden wir uns in der Region Rotorua und Lake Taupo ein bisschen aufhalten. Endziel auf der Nordinsel ist Wellington, wo unsere Faehre gen Sueden am 28.01. starten wird. Bis dahin hoeren wir uns hoffentlich wieder. Ich versuche, jede Moeglichkeit fuer Internet wahrzunehmen, aber Neuseeland ist da nicht das allerbeste Land, was dies angeht (wie bereits geschrieben).
Dann sag ich einfach mal bis die Tage...
Eure Kiwi...
Montag, 19. Januar 2009
und hier gibt es noch weitere Bilder...
hoffentlich genießt ihr sie. Lasst euch, nebenbei gesagt, nicht vom schwarzen Punkt ärgern...der wird noch entfernt! Achtet einfach auf das Motiv und genießt die Idylle :)
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| Ausflug in den Regenwald |
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| Whitsunday Islands 2009 |
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| Fraser Island Jeepsafari |
Markus in der Hauptstadt des Sunshine-States…Brisbane
Da ist er, mein letzter Tag. Schneller dagewesen, als gedacht. Genauso, wie jeder andere. Schon komisch irgendwie. Letztlich auch wie jeder Geburtstag. Man denkt lange daran. Sieht den Tag immer näher kommen. Und dann? Dann ist er da. Und er vergeht. Und ist vergangen. Und alles geht weiter. So ganz normal. Genauso ist er, mein letzter Tag. Ganz normal.
Der Vormittag verging und ich war hauptsächlich damit beschäftigt, mit dem Bus nach Brisbane zu fahren. Hier angekommen, checkte ich in mein Hostel ein und begab mich, natürlich, in die Stadt zum Sightseeing. Was kann ich über diese Stadt sagen? Ich weiß es nicht so richtig. Eines steht jedoch fest: vom Hocker hat mich Brisbane nicht gehauen. Ich würde sie im unteren Drittel meiner Erlebnisse einordnen. Stellt sich nur die Frage, ob dies an der Stadt liegt oder an meinem schwindenden Wahrnehmungsvermögen?!? Wer die Antwort weiß, kann sie mir ja mal mitteilen. Ich bin gespannt ;)
Für mich erscheint der australische Glanz, der in den anderen Städten im Rest des Landes steckt, eher als nicht vorhanden. Vielmehr macht mir Brisbane einen typischen, europäischen (oder Deutschen?) Eindruck. Einige hohe Häuser, ein dreckiger, allerdings sehr breiter Fluss und typisches Großstadtfeeling. Mir fehlt ein wenig das „Easy-going-Gefühl“… Aber wer weiß, vielleicht liegt es einfach nur an mir… kann schon sein!
Jedenfalls neigt sich der Tag langsam dem Ende entgegen und ich werde nun mal schauen, wie ich meine Taschen am Besten packen kann. Vielleicht fällt mir ja etwas ein, wie ich nochmals 2 Kilo verschwinden lassen kann. Wäre auf jeden Fall nicht schlecht!
Das war es dann gewesen, mit meinen Berichten aus Australien. Der nächste wird dann aller Voraussicht nach aus Neuseeland kommen. Daher verabschiede ich mich von euch heute mit einem dreifachen: „Aussi? Hoi! Aussi? Hoi! Aussi, Aussi, Aussi? Hoi, Hoi, Hoi!“
Euer „noch-wenige-Stunden“-Ozzi Markus
Der Vormittag verging und ich war hauptsächlich damit beschäftigt, mit dem Bus nach Brisbane zu fahren. Hier angekommen, checkte ich in mein Hostel ein und begab mich, natürlich, in die Stadt zum Sightseeing. Was kann ich über diese Stadt sagen? Ich weiß es nicht so richtig. Eines steht jedoch fest: vom Hocker hat mich Brisbane nicht gehauen. Ich würde sie im unteren Drittel meiner Erlebnisse einordnen. Stellt sich nur die Frage, ob dies an der Stadt liegt oder an meinem schwindenden Wahrnehmungsvermögen?!? Wer die Antwort weiß, kann sie mir ja mal mitteilen. Ich bin gespannt ;)
Für mich erscheint der australische Glanz, der in den anderen Städten im Rest des Landes steckt, eher als nicht vorhanden. Vielmehr macht mir Brisbane einen typischen, europäischen (oder Deutschen?) Eindruck. Einige hohe Häuser, ein dreckiger, allerdings sehr breiter Fluss und typisches Großstadtfeeling. Mir fehlt ein wenig das „Easy-going-Gefühl“… Aber wer weiß, vielleicht liegt es einfach nur an mir… kann schon sein!
Jedenfalls neigt sich der Tag langsam dem Ende entgegen und ich werde nun mal schauen, wie ich meine Taschen am Besten packen kann. Vielleicht fällt mir ja etwas ein, wie ich nochmals 2 Kilo verschwinden lassen kann. Wäre auf jeden Fall nicht schlecht!
Das war es dann gewesen, mit meinen Berichten aus Australien. Der nächste wird dann aller Voraussicht nach aus Neuseeland kommen. Daher verabschiede ich mich von euch heute mit einem dreifachen: „Aussi? Hoi! Aussi? Hoi! Aussi, Aussi, Aussi? Hoi, Hoi, Hoi!“
Euer „noch-wenige-Stunden“-Ozzi Markus
Sonntag, 18. Januar 2009
Auf den Spuren des Crocodile Hunters...
Wie gestern bereits kurz angeschnitten, bin ich mittlerweile in Noosa gelandet. Soll gleichzeitig heissen: die Reise ist fast vorbei. Der letzte Schritt nach Brisbane ist nur noch eine Frage der Zeit (also 2 Stunden, um genau zu sein) und auch nur noch einen Steinwurf entfernt. Doch bevor ich mich dahin auf den Weg begebe, habe ich noch einen kurzen Zwischenstopp in dieser sehr gemuetlichen Stadt gemacht.
Gestern angekommen, schwang ich mich in den stadteigenen Nationalpark - ja, hier in Australien gibt es selbst in Staedten Nationalparks. Und so verbrachte ich den Nachmittag mit einem 13 Kilometer langen Marsch quer durch das Staedchen, hindurch typisch australische Waelder, entlang malerischer Kueste und vorbei an Haeusern, von denen unsereins nur traeumen kann (oder wie wuerdet ihr ein Haus bezeichnen, dessen komplette, ich wiederhole, KOMPLETTE, Aussenwand aus Glas ist?!?). Geschafft aber reich an weiteren Eindruecken genoss ich den Abend und entspannte ein wenig...
Heute sollte dann der Grund meines Aufenthalts in Noosa auf dem Zeitplan stehen: Besuch des sogenannten Australia Zoo. Fuer alle die, welche die Hintergruende nicht kennen (sicherlich jeder), eine kurze Einfuehrung. Der Australia Zoo wurde von den Eltern eines gewissen Steve Irwin gegruendet. Steve Irwin wurde in Deutschland (und glaubt mir, auch ueberall auf der Welt) unter dem Namen "Crocodile Hunter" beruehmt. Bei uns konnte man ihn unter anderem Sonntags auf RTL2 in seiner australischen Tiersendung sehen. Wem der Name nichts sagt, aber wer vielleicht mal diese Sendung gesehen hat, sei gesagt: Steve Irwin ist der, der sich auf jedes Tier mit grosser Vorliebe gestuerzt hat und eine wunderbare, sehr anschauliche Tiersendung produzierte. Leider ist er vor etwas mehr als 2 Jahren durch einen Stachelrochen toedlich verletzt wurden. Der Australia Zoo, der in den 90ern durch ihn von seinen Eltern uebernommen wurde, ist aber weiterhin vorhanden und laesst, wir man ueberall sehen kann, ihn weiterleben.
So viel dazu: im Zoo kann man echt mit nahezu jeder Art australischen Tiers in Kontakt kommen. Stuendlich gibt es Vorstellungen, Mittelpunkt der Shows sind die Krokodilfuetterungen im Crocosseum (wie ein Kolloseum, wobei in der Mitte keine Gladiatoren kaempfen, sondern Krokodile erklaert werden).
Der Tag war super und ich habe nochmals in voller Ausfuerhlichkeit das australische Tierleben erkunden koennen (auch wenn es in einem Zoo war). So kann ich auch bis zuletzt die tollen Eindruecke aus den vergangenen 11 Monaten in mir aufnehmen und tief in mir verinnerlichen.
Leider ist damit meine Ostkuestenreise fast abgeschlossen. Morgen geht es noch nach Brisbane. Ich werde mich nochmals, sofern die Moeglichkeit vorhanden, aus der Hauptstadt des Bundesstaates Queensland bei euch melden.
Bis dahin die allerliebsten Gruesse nach Deutschland.
der Ozzi
Gestern angekommen, schwang ich mich in den stadteigenen Nationalpark - ja, hier in Australien gibt es selbst in Staedten Nationalparks. Und so verbrachte ich den Nachmittag mit einem 13 Kilometer langen Marsch quer durch das Staedchen, hindurch typisch australische Waelder, entlang malerischer Kueste und vorbei an Haeusern, von denen unsereins nur traeumen kann (oder wie wuerdet ihr ein Haus bezeichnen, dessen komplette, ich wiederhole, KOMPLETTE, Aussenwand aus Glas ist?!?). Geschafft aber reich an weiteren Eindruecken genoss ich den Abend und entspannte ein wenig...
Heute sollte dann der Grund meines Aufenthalts in Noosa auf dem Zeitplan stehen: Besuch des sogenannten Australia Zoo. Fuer alle die, welche die Hintergruende nicht kennen (sicherlich jeder), eine kurze Einfuehrung. Der Australia Zoo wurde von den Eltern eines gewissen Steve Irwin gegruendet. Steve Irwin wurde in Deutschland (und glaubt mir, auch ueberall auf der Welt) unter dem Namen "Crocodile Hunter" beruehmt. Bei uns konnte man ihn unter anderem Sonntags auf RTL2 in seiner australischen Tiersendung sehen. Wem der Name nichts sagt, aber wer vielleicht mal diese Sendung gesehen hat, sei gesagt: Steve Irwin ist der, der sich auf jedes Tier mit grosser Vorliebe gestuerzt hat und eine wunderbare, sehr anschauliche Tiersendung produzierte. Leider ist er vor etwas mehr als 2 Jahren durch einen Stachelrochen toedlich verletzt wurden. Der Australia Zoo, der in den 90ern durch ihn von seinen Eltern uebernommen wurde, ist aber weiterhin vorhanden und laesst, wir man ueberall sehen kann, ihn weiterleben.
So viel dazu: im Zoo kann man echt mit nahezu jeder Art australischen Tiers in Kontakt kommen. Stuendlich gibt es Vorstellungen, Mittelpunkt der Shows sind die Krokodilfuetterungen im Crocosseum (wie ein Kolloseum, wobei in der Mitte keine Gladiatoren kaempfen, sondern Krokodile erklaert werden).
Der Tag war super und ich habe nochmals in voller Ausfuerhlichkeit das australische Tierleben erkunden koennen (auch wenn es in einem Zoo war). So kann ich auch bis zuletzt die tollen Eindruecke aus den vergangenen 11 Monaten in mir aufnehmen und tief in mir verinnerlichen.
Leider ist damit meine Ostkuestenreise fast abgeschlossen. Morgen geht es noch nach Brisbane. Ich werde mich nochmals, sofern die Moeglichkeit vorhanden, aus der Hauptstadt des Bundesstaates Queensland bei euch melden.
Bis dahin die allerliebsten Gruesse nach Deutschland.
der Ozzi
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