Mittwoch, 5. August 2009

Sommer in Sachsen

Hallo zusammen.

Jetzt geht es los. Die Zeit und die Motivation sind da, um nun auch von sonstigen Erlebnissen Kommentare abzugeben. Das Semester war schneller rum als ich dachte, das Wetter wechselte genauso schnell wie meine Aufenthaltsorte der letzten Wochen und die Erde hat sich auch kräftig weiter gedreht. Es wäre zu viel, um dies alles zu beschreiben, daher nun ein kurzer Eintrag zum Moment:

Momentan bin ich bis zum Wochenende in Lengenfeld und helfe meinen Eltern bei der Renovierung. Leider bin ich aber auch schon seit heute wieder außer Gefecht, da mir (vermutlich) ein Hämatom aus dem Arm operativ entfernt wurde und ich somit nun während der nächsten Tage nichts groß mit dem linken Arm heben kann...Nächste Woche kommen die Ergebnisse aus dem Labor - hoffen wir auf gute Nachrichten ;)

Ansonsten sitze ich gerade auf der Terrasse und kann das wunderschöne Wetter genießen. Der Himmel ist mit kaum einer Wolke bedeckt, sodass eine angenehmen sommerliche Wärme auf unseren Garten herunter kommt. Ich hoffe, dass es auch während der nächsten Wochen so bleiben wird, damit der Sommer auch ein bisschen genossen werden kann. Mal schauen, was da so alles kommen wird.

Ich werd mich jetzt mal um meinen Papa kümmern und dann irgendwann in den nächsten Tagen wieder melden.

Liebe Grüße an alle aus Lengenfeld.

Samstag, 18. April 2009

neue Länderübersicht

so, bevor der nächste Teil aus Israel kommt, hier eine neue Länderübersicht über all meine Reiseziele (mittlerweile schon 27, es werden mehr...!!! :) ):











Donnerstag, 9. April 2009

Markus in Israel

Ich bin im heiligen Land - wer haette das gedacht?!? Mittlerweile dauert mein Besuch hier schon fast eine Woche an und es ist alles sehr interessant! Ich werde hier versuchen, einen ersten Bericht zu schreiben und in einem neuen Beitrag noch ueber die weiteren Tage einen Stimmungsbericht abzugeben. In Deutschland werde ich dann den Rest der Reise schildern.

Wie ging es los? Letzten Donnerstag trieb mich das Rail and Fly Ticket nach Berlin, da wir 19.30 Uhr von Tegel aus nach Tel Aviv geflogen sind. Wir, das sind Elli, zwei Freunde von ihr und ich. Nachdem die Ankuft irgendwann in der Nacht war und wir schliesslich noch in ein Hostel konnten, machten wir uns gleich auf den Weg in die Innenstadt von Tel Aviv (zu unserer Unterkunft). Die Stadt am Mittelmeer war dann auch am Freitag Mittelpunkt all unserer Handlungen und so vergnuegten wir uns bei angenehmen 24 Grad (gefuehlt) am Strand. Nachdem wir auch noch den Markt kennen lernen konnten, ging es ab zum Flughafen und zur Autoabholung. Nach einer Stunde Hin-und-Her hatte dann alles geklappt und wir begaben uns auf den Weg ins 60 Kilometer entfernt gelegene Jerusalem. Dort trafen wir einen weiteren Freund, mit dem wir dann noch bis spaet in die Nacht Cocktails trinken und Wasserpfeiffe schnuppern waren. Sehr angenehm!

Der Samstag fuehrte uns dann in den historisch wertvollen Teil der Westbank (auch Westjordanland in Deutschland genannt). Dort betrachteten wir Bethlehem und Jericho. Hier lernte ich auch zum ersten Mal in meinem Leben arabische Christen kennen und musste einige Inhalte meines Weltbildes veraendern. Was ich gerade historisch ueber diese Region gelernt habe (und natuerlich auch religioes), laesst sich nicht in diesen Zeilen herueber bringen. Alles sehr interessant! In Bethlehem sahen wir unter anderem die Geburtskirche von ihr wisst schon wem ;)

Sonntag sollten wir uns dann den Weg quer durch die Niederungen Israels bewegen. Und wenn ich Niederungen schreibe, dann meine ich auch Niederungen...! Bis zu 450 Meter unter dem Meeresspiegel fuehrten uns die Raeder unseres Autos an der Grenze zu Jordanien entlang (und dabei gute 100 Kilometer am Toten Meer). Das Tages- und Vergnuegungsziel hiess Eilat und liegt am Roten Meer zur Grenze zu Jordanien sowie Aegypten. Also GANZ unten! Schon den Samstag begleitete uns Sonne pur und auch am Sonntag kamen die Hautzellen nicht zu kurz im tollen Sonnenbad. So genossen wir den ganzen Abend bis nachts um 4 im "Mallorca des Roten Meeres" oder im "Las Vegas Israels".

Wer lange feiern kann, der muss auch morgens aufstehen koennen...So hiess unsere Devise - schliesslich wollten wir doch nochmals schnorcheln gehen. Gesagt, getan und ab ins (nicht immer) kuehle Nass. Gegen Nachmittag brachen wir dann auf und sollten uns in eine Region begeben, von der wir von geschockt bis entzueckt alles waren. Dazu spaeter mehr...

Sonntag, 29. März 2009

Willkommen in der Realität

Da bin ich nun also wieder. Zurück in Deutschland. Schon seit gefühlten Ewigkeiten. Man könnte meinen, es ist ein zweites Leben. Ein anderes. Nicht schlecht, aber anders. In den letzten Wochen war ich damit beschäftigt, mein deutsches (echtes) Leben so einigermaßen in den Griff zu bekommen. Was nach einjähriger Abstinenz so alles anfällt...schon erstaunlich.

Genauso erstaunlich ist die Tatsache, dass ich in den vergangenen Wochen in 9 verschiedenen Bundesländern mit abermals knapp 5000 Kilometern unterwegs war. Schwarzbach, Bayreuth, Augsburg, Tübingen, Berlin und natürlich Iserlohn sowie Lengenfeld, um nur einige Punkte zu nennen. Ich bin auf den Geschmack gekommen. Reisen macht Spaß. Nur möchte ich am liebsten nur noch reisen und alles andere liegen lassen. Denn diese Freiheit, oder besser, Problemlosigkeit, ist das wertvollste, was man erleben kann. Das alles steckt auch noch immer tief in mir drin und ist wahrscheinlich exakt der Grund, der mir den Rest des Lebens so schwierig gestaltet. Motivation nennt man das glaube ich, was mir gerade fehlt.

Als weiteres Highlight, neben den bereits genannten Besuchen von allerlei wundervollen Menschen aus meiner Umgebung nenne ich jetzt einfach mal meinen Umzug. Schließlich wohne ich jetzt wieder in Iserlohn und musste hier meine neue Wohnung einrichten. Welch Freude, sag ich euch. Das soll nun nicht abwertend klingen, nein, keineswegs. Es macht riesig Spaß, in solch einer tollen Wohnung zu wohnen. Doch ist es auch recht anstrengend gewesen, was so die letzten Wochen alles anlag.

Aber nun ist die Eingewöhnungphase vorbei. Letzte Woche begann die Uni und das Leben geht wieder los. Ich glaube jedenfalls, dass man dies so nennt. Daher gilt es nun, Konzentration und Motivation aufzubauen und nur noch Nachts von fernen Ländern zu träumen, um eines Tages wieder zurück zu kehren.

Herzliche Grüße aus der Traumwelt, dieser Schönen.

Freitag, 6. Februar 2009

ein letztes Mal Australien...

Das Ende ist nun definitiv gekommen. Aus Neuseeland habe ich mich bereits verabschiedet, von Australien verabschiede ich mich gerade jetzt mit einem letzten kurzen Aufenthalt in Sydney. Dies soll bedeuten: den ersten Flug habe ich bereits erfolgreich hinter mich gebracht und ich befinde mich nun gerade auf dem Flughafen in der australischen Weltmetropole. Viel zu berichten gibt es darueber nicht, ich wollte es euch nur mitteilen. In 90 Minuten startet mein zweiter und gleichzeitig laengster Flug nach Dubai.

Damit verabschiede ich mich nun endgueltig von Down Under, ohne jedoch nochmals den Hinweis gegeben zu haben, dass ich definitiv weiterhin hier meine Neuigkeiten (unter anderem noch ausstehende Berichte vom Laufe des Jahres) veroeffentlichen werde. Also bleibt mir bitte treu!

Liebe Gruesse,

Euer Markus

Donnerstag, 5. Februar 2009

Das war's!

Merkwuerdig. Zwei Worte, die alles sagen. Es ist vorbei. Die Zeit ist um. Ich komm heim...




















Der Gedanke ist schon sehr merkwuerdig, oder? Aber ich muss euch sagen, ich freue mich riesig! Endlich wieder alle wieder sehen. Alte Gewohnheiten in ihren Grundformen geniessen, einfach jegliches Detail anders betrachten und noch mehr schaetzen. Das wird auf mich warten, darauf freue ich mich schon so sehr! In zwei Tagen (und 2 Stunden oder so) ist es dann so weit...klasse!

Das wollte ich kurz vorweg sagen. Nun noch zu den Informationen ueber meine vergangenen Tage. Zuletzt hatte ich mich aus Queenstown gemeldet. Da waren wir noch einen weiteren Tag und haben ein wenig Filmforschung betrieben - rund um die Stadt wurden grosse Teile der Trilogie Herr der Ringe gedreht und da wir waehrend unserer Reise permanent die Filme geschaut haben, haben wir auch gut die Szenenbilder nachempfinden koennen. Und so spatzierten wir auf den Gipfeln rund um Queenstown herum, um ein wenig mehr in dieses ganz spezielle Feeling, Verzeihung, Gefuehl, hineinzugelanden. Ausserdem versuchten wir noch die Schoenheit der Landschaft bis ins letzte Detail in uns aufzusaugen und zu verinnerlichen - wir glauben, es ist uns gut gelungen.

Eine letzte Moeglichkeit gab uns dann noch die Fahrt am gestrigen Mittwoch ins Gebiet des Mount Cook's - seinerseits hoechster Berg Neuseelands. Und da wir Glueckspilze sind, zeigte sich auch jenes Bergmassiv in exakt jenem Moment des Besuchs von seiner allerbesten Seite und wir konnten die Schoenheit und Maechtigkeit dieses Gebirges erkennen. Wir nutzten das schoene Wetter um am spaeteren Nachmittag noch eine Wanderung zu einem mit Eisschollen versehenen See und liessen dort, ganz unserer maennlichen Natur, minutenlang Steine ueber den See springen...herrlich!

Am Abend ging es dann noch bis Lake Tekapo, wo wir unsere letzte Ruhestaette der Reise hatten. Heute ist schnell erzaehlt: der Tag bestand aus der Fahrt nach Christchurch und dem Saeubern des Autos. Und ja, ein wenig haben wir uns auch noch die Stadt angesehen...aber nur wenig!

Das waere es dann schon von hier. Meine Internetzeit verabschiedet sich langsam...aber bald sehen und hoeren wir uns wieder...endlich!

Bis dahin die allerliebsten Gruesse in die Heimat!

Euer Markus

Montag, 2. Februar 2009

Unterwegs auf der Südinsel Neuseelands

Die letzten Tage haben uns weit herum getrieben. Zunächst ging es die Ostküste südwärts gen Kaitoura, dann quer durch das Land nach Greymouth, anschließend die Westküste südwärts vorbei an Gletschern und ewigem Eis wieder hinein ins Landesinnere nach Queenstown. Anschließend ging es weiter gen Süden in die neuseeländische Fjordlandschaft, ehe wir nun wieder in Queenstown angekommen sind. Und wieder der Reihe nach…
Die Fährüberfahrt am Mittwoch war ganz unproblematisch und komfortabel. Bis auf dass ich die Uhrzeit verwechselt hatte (ich dachte wir würden 10 Uhr fahren, waren 9 Uhr da und waren auf 8 gebucht…), was letztlich nichts machte, da wir 13 Uhr fuhren, verlief alles wunderbar. Die verlorenen Stunden holten wir dann ohne weiteres auf, indem wir einfach am nächsten Tag mehr fuhren (554 Kilometer). Doch zunächst ging es am Mittwoch noch bis ins weiter oben erwähnte Kaikoura. Die Landschaft, die sich an der Küste entlang zog, ist wiedermal unbeschreiblich. Die Bergwelt hob sich auf beachtliche 1500 Meter und war ganz und gar gesäumt mit in der Abendsonne gülden schimmernden Gräsern. Traumhaft.
Der nächste Tag sollte uns dann in jene zuvor benannten Höhen hinauf führen, quer durch die Südinsel von Küste zu Küste. Ob es tatsächlich 1500 Meter waren, ist schwer zu sagen, aber auf jeden Fall fuhren wir durch die tollste Berglandschaft. Immer wieder hieß es „Kurve rechts, Kurve links, hoch, runter,…“. In Greymouth (an der Westküste) angekommen, entschlossen wir uns, noch weiter zu fahren und auf den Arthurs Pass hochzufahren. Leider sind neuseeländische Passüberquerungen nicht mit österreichischen zu vergleichen, doch auch hier erlebten wir tolle Landschaft von hinten bis vorne… Anschließend ging es wieder zurück an die Küste und in Hokitika schlugen wir das Nachtlager auf. Der nächste Tag wurde von großen, nassen Regenwolken überschattet, sodass wir in Franz Josef (ja, auch so heißen neuseeländische Städte) schon nach 170 Kilometer abbrachen und einen ruhigen Tag einlegten (inklusive Bad in heißen Thermalpools).
Samstag führte uns der Weg weiter die Westküste gen Süden bis nach Queenstown. Auf dem Weg in DIE neuseeländische Eventstadt fuhren wir noch zu den Gletschern Namens „Franz Josef“ und „Fox“. Der gemeine Neuseeländer ist sehr stolz auf jene landschaftlichen Besonderheiten, doch hat dieser noch keine Gletscher in der Schweiz gesehen. Daher waren es schlichtweg „normale“ Gletscher, in schöner landschaftlicher Umgebung. Anschließend ging es wieder auf und ab bis nach Queenstown.
In jener Stadt machte mein Kompagnon Michael dann am Sonntag den „Schritt zum richtigen Mann“ – er sprang Bungee. Da er schnell bemerkte, welch Dummheit er begehen würde, wollte er mich mit reinreiten und mit springen lassen… Erfolgreich (oder wie er es bezeichnet: unglücklicherweise) weigerte ich mich bis zum Schluss. Aber wenigstens habe ich ihn mit begleitet zur Sprungstelle – eine Gondel, hoch über einem 140 Meter tiefen Tal…schwankend und selbst zitternd konnte ich dann sehen, wie er sich die 134 Meter in die Tiefe stürzte… Es war interessant anzuschauen, doch nichts für mich (immerhin hat er mich durch seine Überredungskunst dahin gebracht, dass ich einem Skydive in Zukunft positiv gegenüber stehe und ihn sicherlich bei Zeiten auch durchführen werde…).
So ging es dann also mit einem „richtigen Mann“ (denn das wurde man in Vanuatu nach einem Bungeesprung) am Abend nach Milford Sound in das Mekka aller neuseeländischen Fjordtouristen.
An diesem sehr kalten Ort (Milford Sound) machten wir heute Morgen eine Bootstour durch den Fjord – beeindruckende Landschaft prasselte mal wieder im Überschuss auf uns ein. Glücklicherweise erwischten wir auch noch einen hervorragenden, wolkenfreien Morgen, sodass allerbestes Wetter herrschte. Nun sind wir wieder in Queenstown, wohin wir uns anschließend an die Bootstour gleich begaben. Die Fahrtstrecke bis zum Fjord und wieder zurück war eine der schönsten Straßen, die man sich vorstellen kann. Mitten durch Regenwald, entlang schier endloser Kilometer Uferstraße an diversen Seen bewegten wir uns fort. Einfach wunderbar.
So viel bis jetzt. Die Zeit neigt sich langsam aber sicher dem Ende entgegen. Ich muss sagen, mittlerweile freue ich mich sehr auf zu Hause. Ich muss erst einmal alle Eindrücke sammeln, ehe neue hinzu kommen können. Die nächsten Tage werden nun noch genossen und dann geht’s ab gen Heimat.

Dies von mir, jetzt liegt es wieder an euch alles zu lesen… achja, habt ihr ja bereits, wenn ihr hier angelangt seid. Ich vergaß ;)

Ganz liebe Grüße…

die Kiwi