Freitag, 22. Februar 2008

Merkwuerdigkeiten Down Under

Da ich gerade in der Bibliothek im City-Campus sitze und darauf warte, dass Julian mit seiner Wohnungssuche voran kommt, schreibe ich heute einfach mal etwas ueber die Merkwuerdigkeiten, die hier in Melbourne und Australien anzutreffen sind. Vorher aber noch etwas ueber meinen momentanen Standort (besser gesagt "Sitzort"): ich befinde mich gerade im 15. Stock der Uni-Bibliothek im Citz-Flinders Campus. Um mich herum lauter Glas! Und was ist davor? Hochhaeuser, Verkehr, der Yarra River. Soll also heissen: ich sitze weit oben, koennte mich bilden und habe einen genialen Ueberblick ueber die Stadt. Was gibt es schoeneres? Oder besser: hat jemand eine bessere Umgebung zum Lernen? Ich denke nicht :P

Aber fangen wir nun mal an, ueber die Besonderheiten beziehungsweise auffallenden Unterschiede zu Deutschland und der gewohnten Umgebung zu schreiben. Zunaechst waere da die mich permanent nervende US-Tastatur. OK, das ist nun nichts, was mich ueberrascht hat, aber trotzdem irgendwie stoerend, da der Schreibfluss doch deutlich unterbrochen wird. Immerwieder muss man die komischen Sonderzeichen suchen und findet dann das Fragezeichen ploetzlich unten rechts statt oeben links...irgendwie doof, aber daran gewoehnt man sich sicherlich ganz bald!

Der naechste Punkt sind die Preise. Was die so alles von sich geben, ist schon Wahnsinn (meistens). Eine wirklich vernuenftige Wohnung (nach gewohntem, deutschen Standart) gibt es nicht unter 150 Euro die Woche. Es muessen demnach, Wohl oder Uebel, Abstriche gemacht werden. Ebenfalls ist das Essen und Trinken deutlich teurer. Kann man sich das guenstigste Mineralwasser in Deutschland bereits ab 19 Cent kaufen, zahlt man hier mindestens 50 Cent - fuer weniger Inhalt. Das klingt wenig, macht sich aber besonders bei den groesseren Sachen deutlich bemerkbar. Man kann eigentlich permanent 50 % auf die gewohnten Preise aufschlagen, um den hiesigen Preis zu erreichen. Man muss sich halt irgendwie arrangieren. Wo wir gleich bei den Lebensmitteln waeren: Getranke werden hier meist in 600 ml oder in 375 ml Flaschen verkauft. Die Schokolade soll groesstenteils gar nicht schmecken und das Sortiment ist, nunja...es gibt hier halt andere Sachen. Aber damit kann ich leben! Achja: Obst ist hier recht guenstig, was sicherlich den Einen oder Anderen von euch freuen wird, da ich nun haeufiger zum Obst greife ;)

Eine weitere Veraenderung sind die Ampelanlagen. Will man hier ueber eine Ampel gehen, muss man unweigerlich den Knopf druecken. Ohne dies wuerde sie nicht anspringen. Wird es dann irgendwann einmal gruen, so sollte man sich nicht wundern, wenn die Ampel nach kurzer Zeit wieder auf ein blinkendes Rot umspringt. Denn: hier ist es lieber lange blinkend rot (was soviel heisst wie: geh weiter, wenn du bereits laeufst, aber bleib stehen, wenn du noch nicht losgegangen bist). Warum die Phasen nicht einfach laenger gruen bleiben...wer weiss. Aber was ist, wenn die Ampel mal einfach laenger rot ist? Keine Sorge! Hier kuemmert sich kaum jemand um Farben (jedenfalls kaum ein Fussgaenger). Es wird gegangen, wenn kein Auto kommt, und es wird stehen geblieben, wenn die Autos vorbei rauschen. Und die koennen rauschen, das sag ich euch...manche koennen echt nicht Autofahren...

Ein weiterer Punkt ist die: EINREISE! Ganz schrecklich! Der gemeine Australier ist ein sehr sorgsamer Staatsangehoeriger und um die Sauberkeit und die Ordnung im Lande stets bemueht. Sollte auch nur irgendwas ins Land hineinkommen, was nicht bekannt ist, geht es zunaechst durch die genauere Kontrolle (es gibt eigentlich niemanden, der sich dem entziehen kann). Ausserdem darf man noch im Flugzeug einen Zettel ausfuellen, auf dem man wieder aehnlich interessante Angaben machen darf, wie beim Visum: Bin ich bereits frueher aus dem Land ausgewiesen worden, habe ich einen terroristischen Anschlag vor, war ich in den letzten zwei Wochen auf einer Farm in Afrika oder anderes...Auf Dreck an den Sportschuhen in der Tasche wird uebringens auch sehr geachtet. Wehe es kommt etwas ins Land, was schadet ;)

Aber auch gleich bei der Einlasskontrolle ins Land kommt man in Kontakt mit einer anderen, aeussert haeufig auftretenden Eigenschaft der Australier: die Gelassenheit oder anders bezeichnet: ihre Art, die Dinge zu sehen. Man kuemmert sich wenig um Normen. Stehen 20 Leute an und 5 Leute koennten bedienen, heisst dies noch lange nicht, dass auch 5 Leute bedienen. Eher einer oder zwei. So mussten Freunde von uns teilweise 4 Stunden bei der Einreise warten, obwohl man die 50-Meter Schlange auch auf 5 Schalter haette aufteilen koennen. Zwei wurden allerdings bevorzugt. Auch heisst es hier noch nicht: ein Wort ist ein Wort. So kommt es immer wieder vor, dass Absprachen vergessen werden oder nicht ganz detailliert wiedergegeben werden. so erst letztens bei einer Wohnung erfahren (darueber aber in einem meiner naechsten Berichte mehr, wenn es um meine Wohnung geht). Aber so sind sie, die Aussis...immer ganz ruhig und ohne Hektik. Auch eine Form, zu leben!

Was ganz toll ist sind die oeffentlichen BBQ (Barbecue) Plaetze hier in Melbourne. Entlang des Yarra-Rivers findet man immer wieder diese oeffentlichen Plaetze, die kostenlos benutzt werden koennen und uns in der letzen Woche bereits drei Abende geschenkt haben. In der Nacht kommen dann immer fleissige Helferlein von der Stadt, die diese dann (sofern noch nicht von artigen Deutschen uebernommen - der gemeine Aussi laesst das lieber machen) saubermachen. Dies ist wie an jedem anderen Punkt in der Stadt: Immer nachts kommen die Maennlein in gelb-schwarz und machen sauber. Es funktionier!

Etwas, woran wir uns nur schwer gewoehnen, ist der Linksverkehr. Immer wieder bekomme ich die Gedanken nicht los, warum hier nur so viele Geisterfahrer unterwegs sind?!? Warum da nichts passiert, ich kann es mir gar nicht vorstellen...*tststs*

Einen passenderen Uebergang zum naechsten Thema haette ich gar nicht finden koennen. Der ALKOHOL! Also, das ist so eine Sache...irgendwie vertragen die Ureinwohner dieser Stadt nicht so viel (liegt vielleicht daran, dass man bei Preisen von 10/11 Euro fuer einen Sixpack nicht wirklich viel trinkt). Regelmassig des nachts kommen diese lustig von rechts nach links ueber die Strasse torkelnden Australier aus ihren Loechern (zumeist als Clubs bezeichnet) heraus und meinen, einfach drauf los zu singen und alle europaeisch wirkenden Menschen anzusprechen. Es ist wirklich lustig. Leider kommt nicht wirklich viel bei den Gespraechen heraus und nach wenigen Metern klappen sie dann schon wieder weg und lachen sich wieder einen...merkwuerdig, diese Leute hier -.-

Eine letzte Besonderheit, und dies ist die fuer mich auffaelligste, ist die Kulturenvielfalt und das gemeinsame Miteinander. Wer hier wirklich Australier ist, weiss man gar nicht so genau. Jeder Zweite hier sieht entweder asiatisch oder arabisch aus. Teilweise sprechen diese dann auch eher schlecht englisch, teilweise aber merkt man es keineswegs. Es ist echt erstaunlich, wie toll das hier ohne Fremdenhass und Probleme geht. Jeder kann mit jedem - teilweise viel zu gut...! Aber man fuehlt sich hier wirklich manchmal wie auf einer Faehre von Norwegen nach Daenemark, auf der die ganzen Norweger sind, um in Daenemark oder auf der Faehre guenstig einzukaufen. Hier waere Melbourne die Faehre und die Asiaten die Norweger. Wo man hinschaut, Asiaten ueber Asiaten. Echt toll, wenn das hier so gut klappt. Wo allerdings das Geld hergenommen wird, um sich dies zu leisten, werde ich mich wohl auch noch im Sommer nach meiner Rueckkehr nach Deutschland fragen. Ich weiss es nicht. Aber anscheinend geht es gut...

Das soll es zunaechst gewesen sein. Ich melde mich bei weiteren Neuigkeiten wieder und dann auch mit weiteren "Merkwuerdigkeiten".

Ganz liebe Gruesse an alle daheim gebliebenen ;) :P

Donnerstag, 21. Februar 2008

Verbrecherjagd in Australien...

...so oder so ähnlich könnte man unser Erlebnis vom Montagabend beschreiben. Wir schlenderten schön gemütlich die Strandpromenade in St. Kilda (einem sehr schönen Strand Melbournes und "unser" "ins-Wasser-geh-Strand") entlang, ehe wir das Wasser verließen und in Richtung "Dorfzentrum" St. Kilda liefen. Da kamen wir doch an einem Auto vorbei, andem sich eine Frau an der Gummiverdichtung unter der Scheibe zu schaffen machte. Während Julian und Jürgen weiterliefen (und ganz ins Gespräch vertieft es gar nicht mitbekamen), wussten Christian und nicht so richtig, was wir machen sollten. So gingen wir diskutierend und uns immer weider umdrehend weiter (mittlerweile kam auch noch ein Mann hinzu). Als wir es dann schon fast als australische "Sitte" abtun wollten, überkam uns dann doch das schlechte Gewissen und wir hielten ein Polizei-Auto an und schilderten unsere Erlebnisse. Die Polizisten bedankten sich und führen um die Ecke um nachzusehen. Alles was wir noch sahen, war ein um die Ecke brausendes, weißes Auto, gefolgt von einem mit Blaulicht-durchfluteten Polizeiwagen, die wenig später beide anhielten. Ich hoffe, wir hatten einen guten Riecher! Frei nach dem Motto: tue jeden Tag etwas Gutes und rede darüber ;)

Hier kommen nun auch wieder einige Bilder aus der letzten Woche (@ Jürgen: so, jetzt kannst du sie dir anschauen! Denke, sie sind was geworden!)

Melbourne bei Nacht

Dienstag, 19. Februar 2008

Markus in Melbourne – Wochenende Nummer I: vom Essen, einheimischen Gesang und Pinguinen

Wir haben das Wochenende eigentlich ganz angenehm verbracht. Am Freitag hatten wir ja Accommodation-Day an der Uni – darüber habe ich bereits geschrieben. Ebenfalls über das anschließende Barbecue. Das Tierchen war übrigens ein Opossum und wir haben ein ähnliches gestern wieder gesehen.
Am Samstag ging es dann auf Wohnungssuche und anschließend abends zum Essen zu Christians Verwandten. Ein Festschmauß! Hühnchen, Bratkartoffeln (ja, ich und Bratkartoffeln!) sowie Crackers vorher, Erdbeeren hinterher und währenddessen noch Salat (ja, ich und Salat!). Es war wundervoll – ich glaube viermal habe ich mir nachgenommen….mmmmmhhhh!!!! Nach 4 Stunden Nahrungsaufnahme waren wir dann fertig! Achso, vorher waren wir noch zwei Stündchen am Strand – ja was wohl, bräunen und schwimmen ;) ! Und ich erhielt noch den Preis für den Glückspilz des Tages: Mitten in einem Einkaufszentrum fand ich einen 20 Dollar-Schein (ok, sind nur 13 Euro, aber besser als gar nichts!).
Der Sonntag stand ganz im Zeichen der Sonne: Sommer, Sonne, Strand und Meer heißt es so schön, was wir gute 6 Stunden auch ausgenutzt haben. Anschließend ging es, ‚Ja, wieder!‘ ab zum Barbecue an den Yarra River! Köstlich! Einfach an den öffentliche Grill, mitten im dämmernden Melbourne. Und könnte es schöner sein: auf der gegenüberliegenden Seite vollzog sich stündlich ein Schauspiel der Feuerkunst mit riesigen Fontänen am hiesigen Casino. Hätten wir an diesem Tag eine Wohnung gefunden – es wäre der perfekte Tag gewesen.
Gestern war ganz vom Beginn der Orientation-Week in Footscray geprägt. Wir waren den ganzen Tag an der Uni und hatten verschiedene Vorträge. Auch hatten wir hier den ersten richtigen Kontakt zu anderen Studenten. Abschließend gab es noch einen kleinen Aperitif-Empfang und danach sofort in die Stadt. Am Abend waren wir am Meer und ich konnte meinen Fotoapparat endlich wieder ein bisschen beschäftigen. Die Bilder hierzu kommen demnächst online (ist auch wieder ein Opossum dabei  ).
Heute haben wir uns zunächst für unsere Kurse eingeschrieben (ganz schön schwer für so einen Privatstudenten ;) ) und anschließend ging es wieder in die Stadt auf Wohnungssuche. Nach einer weiteren Besichtigung ging es anschließend ans Meer. Zum Thema Wohnungen werde ich in den nächsten Tagen einen extra Beitrag verfassen – nur Geduld! Am Meer haben wir nochmals das tolle Wetter genutzt (34°), bevor es morgen (also bei mir schon heute) wohl einen Temperatursturz um 7-8° geben soll – aber ich kann auch mit 27° noch ganz gut leben. Außerdem soll es zum Wochenende wieder wärmer werden… :)
Abschließend habe ich heute wieder etwas Neues gesehen. Während Christian und Julian zum Handball gegangen sind, war ich beim Pier am Meer und habe auf etwas ganz bestimmtes gewartet: PINGUINE! Es waren zwar nur 4 Stück und auch noch ganz klein, allerdings werde ich mir demnächst mal mehr Zeit nehmen und dann sicherlich auch mehrere sehen. So sieht‘s aus, hier in Melbourne. Toll, oder was sagt ihr? Wer braucht da schon Hawaii :=)

Ganz liebe Grüße an euch alle! Ich denk an euch - an jeden von euch ;) :)!!!

Markus und die Flüge in die neue Welt…

Tjaja, die Flüge…um an meinen jetzigen Aufenthaltsort nach Melbourne zu kommen, musste ich schon so einiges auf mich aufnehmen. Genauer gesagt: Es waren drei Flüge, jeweils Minimum 6 Stunden Dauer, und gute 17.000 Kilometer Strecke, die ich letzte Woche auf mich aufnahm. Aber zunächst der Reihenfolge nach:

Gestartet sind wir in Frankfurt am Sonntag, 10.02. 20.15 Uhr. Wir, das sind Julian und ich (müssten eigentlich mittlerweile alle wissen). Der erste Flug ging direkt nach Dubai – 6 Stunden Flug und 3 weitere Stunden Zeitumstellung sollten folgen. Zunächst einige Eckdaten: Der Flug war, sofern ich mich noch richtig erinnern kann, 4850 Kilometer lang. Die Strecke ging von Frankfurt aus in Richtung Südosten (ging ja schließlich in den „Nahen Osten“). Also flogen wir in Richtung Salzburg, Sagreb, Sofia, Antalya, Tripolis, Saudi Arabien und Katar bis nach Dubai. Du Höchstgeschwindigkeit lag, zu meiner Verwunderung, da ich nie mit solch einer Geschwindigkeit gerechnet hätte, bei 1118 km/h (kurz vor Dubai). Zum Flug selbst: ich erwischte einen mittelguten Platz – ich saß zwar in der Mittelreihe in der Mitte, allerdings hatte ich nur auf der einen Seite jemanden sitzen (logischerweise war dieser Jemand Julian). Den Start verbrachte ich mit dem Beobachten der Außenkamera – doch bereits wenige Sekunden nach dem Abheben war dies ein Nutzloses Unterfangen, da es schließlich dunkel draußen war. Doch auch die Unterhaltung ließ nicht lange auf sich warten: gleich gab es Essen (was dies war wird nachgereicht, ich finde momentan hier in meinem Hostel die Speisekarte nicht. Es war auf jeden Fall in Ordnung!). Die restliche Flugzeit haben wir dann mit Spielen der flugzeuginternen Spiele verbracht und, letztlich dann auch verdientermaßen, noch 2 Stunden schlafen können. Pünktlich, allerdings noch deutlich müde, kamen wir dann 5:30 Uhr in Dubai an!

Der Flug von Dubai nach Singapur war, nach diesem ersten Gewaltmarsch, schon fast Routine! Es ging in der Nacht – 02:30 Uhr – in Dubai mit einer Boeing 777 los und wir steuerten rasch (und in totaler Dunkelheit) Singapur an. Zur Flugroute seit nur kurz gesagt: es ging wohl irgendwie über den Iran und dann quer durch Indien schlussendlich direkt nach Singapur. Ihr wollt wissen, warum ich das nicht genauer sagen kann? Die Antwort ist einfach: Ich bestellte mir beim Check-In einen Fensterplatz auf der linken Seite (Ich wollte unbedingt die beleuchtete Stadt sehen – Pustekuchen!). Den bekam ich auch, allerdings mit Folgen… Wir saßen mitten am Notausgang hinter den Leitwerken. Unsere Beine dankten es uns, hatten wir doch bis zur nächsten Stuhlreihe gute 2 Meter Abstand. Was wir allerdings nicht hatten, waren ein vom Vordersitz herabhängender Tisch sowie einen Bildschirm. Somit konnte ich nicht verfolgen, wie die Strecke verlief. Auch auf diesem Flug gab es gleich noch ein Abendbrot und anschließend (morgens/mittags) weiteres Essen. Auch hier folgt die Speisekarte demnächst, wenn ich meine Sachen ausgeräumt habe. Dieser Flug dauerte 7 Stunden und umfasste rund 6000 Kilometer. Gegen 14 Uhr Ortszeit (4 Stunden mehr als Dubai und weitere 3 vor Deutschland) waren wir in Singapur.

Nachdem wir bei diesem Tankstopp aus der Maschine hinaus mussten, konnten wir nicht einfach so wieder rein. Nein! Wir mussten zunächst das gesamte Handgepäck mitnehmen und dann in einem Raum vor der Maschine auf den Einlass beziehungsweise Weiterflug warten. Doch ehe wir in diesen Raum hinein durften, mussten wir unser komplettes Handgepäck sowie unseren ganzen Körper in der Sicherheitskontrolle wieder durchleuchten lassen…meiner Ansicht nach etwas überflüssig. Nach rund 90 Minuten Aufenthalt ging es dann los auf die letzte Teilstrecke: Schnell nahmen wir an Höhe zu, flogen über ganz Indonesien bis hin zur Westküste Australiens. Dort waren wir noch bei Sonnenuntergang, ehe wir, leicht verspätet, 2:30 Uhr in Melbourne landeten. Auch auf diesem Flug gab es das gleiche zu Essen wie einen Flug zuvor. Die Flugdauer betrug 7 Stunden und auch hier legte die Maschine ca. 6000 Kilometer zurück.
Tisch und Bildschirm fanden sich zwar irgendwo über Indien, allerdings waren wir (oder jedenfalls ich) ziemlich eingequetscht. Während Julien auf beiden Flügen gute 8/9 Stunden geschlafen hat, kam ich auf etwa 2,5 Stunden unruhigen, aber wenigstens vorhandenen, Schlaf.

Und meine Angst? Welche Angst! ;) Es war ok!

Liebe Grüße in die Heimat und hinaus in die Welt zu allen anderen!

Samstag, 16. Februar 2008

Markus in Melbourne

Wie ihr bereits am vorhergehenden Post gesehen habt, bin ich mittlerweile in Melbourne angekommen. Gleich nach der Ankunft am Donnerstag 2:30 Uhr, haben wir uns in die Stadt begeben (ok, es war dann doch erst 3 Stunden später, aber die Zeit haben wir irgendwie rumbekommen!). In der Stadt sind wir dann gleich zu unserem Hostel gegangen, was ungünstigerweise noch geschlossen hatte. Aber glücklicherweise war ja auch Christian gleich da, sodass wir gleich jemanden um uns hatten der sich in Melbourne auskennt! Wir sind ersteinmal etwas essen gegangen und anschließend in die Stadt. Dort haben wir uns auch gleich eine Telefonkarte gekauft, sodass wir auch australisches Netz haben. Gegen Mittag waren wir dann in Footscray auf unserem Campus und haben uns da alles angesehen und erstmals australische Uniluft geschnüffelt. Riecht gut ^^

Gleich im Anschluss haben wir uns dann noch nach Wohnungen umgesehen und auch noch zwei besichtigt. Ich denke, wir werden wohl unsere Ansprüche deutlich zurückschrauben müssen...aber dann klappt es! Auf dem Weg zum Hostel bin ich dann immer wieder weggenickt - nachdem ich im Flugzeug nicht wirklich schlafen konnte, war ich dann doch schon etwas mehr als 50 Stunden munter (mit kleinen Päuschen von einer Stunde) und das zollte dann eben irgendwann seinen Tribut. Aber so konnte ich wenigstens 12 Stunden bis 9 Uhr morgens Schlafen.

Gestern hatten wir dann die ersten Veranstaltungen auf dem Campus - wie finde ich eine Wohnung, worauf muss ich achten und wie sehen hier die Verträge aus. Anschließend ging es dann auch noch mit dem Bus in die Stadt und uns wurden vier weitere Wohnungen gezeigt. Fazit: zu teuer und viel zu schlechte Qualität. Aber wir suchen weiter!

Anschließend ging es dann zu Christian nach St. Kilda und weiter auf Wohnungssuche. Nachdem diese beendet war, ging es dann zum Strand und anschließend zum Barbeque in die Stadt. Das war sooooo toll!!!!!! Das nenn ich Studium :) oder besser: Bildungsurlaub^^

Nunja, in der Nacht waren wir dann noch in mitten von Melbourne (wo ich auch jetzt bin) auf dem Federations Square und haben da kostenlos W-Lan genutzt...hachja, es ist toll!

Gerade sind rund 30° und, wie gestern auch schon, keine Wolke am Himmel zu sehen. Es geht gleich nach St. Kilda an den Strand und weiter die Sonne genießen!

Liebe Grüße an alle da draußen und da drüben...ich vermiss euch schon ein bisschen ;)

Achso, hier noch einige Bilder von gestern abend. Ist das etwa ein Wombat? :)

Melbourne Anfang

Markus in Dubai II

Hallo ihr da draußen in der weiten Welt!

Heute gibt es von mir noch einige Fotos aus Dubai. Es sind bei weitem nicht alle, aber es ist eine kleine Auswahl von denen, die ich gemacht habe und jetzt, hier mitten im Sonnenschein in Melbourne, als "gut" identifiziert habe. Schaut es euch einfach an, wenn ihr wollt!

Dubai Februar 2008


Zum zweiten Tag in Melbourne gibts noch folgendes zu berichten:

Wir haben uns morgens auf den Weg gemacht, um uns die Stadt per Bus anzusehen. Dies war schwerer, als erwartet, da wir angeblich nur an einem Ort in den Bus einsteigen konnten und unsere Zeit leider begrenzt war. Aber irgendwie klappte es dann doch und wir sind gestartet. Der Bus hatte zwei Routen - eine Stadtroute und eine Beachroute. Zunächst haben wir die Beachtour gemacht. Es ging mitten durch die Wolkenkratzer und dann in Richtung Beach und Burj Al Alrab. Einen ersten Stop haben wir an einer der vielen Shopping-Centers gemacht, um dieses uns anzuschauen (mit vielen italienischen Gemälden). Dann ging es in Richtung Burj Al Arab, wo wir uns ca. 2 Stunden aufgehalten haben und eine tolle Zeit hatten. Wir haben es richtig genossen (was die vielen Bilder auf meinem Rechner bestätigen können :) ). Anschließend ging es dann in die Stadt und ab in Route 2 - Stadttour! Da sind wir dann beim Dubai-Museum ausgestiegen und haben uns noch die Geschichte Dubais angesehen. nach weiteren 45 Minuten sind wir dann auf die andere Seite des Dubai Creek gefahren, wo auch schon eine 1-stündige Bootstour auf uns wartete. Es hat sich gelohnt, dies alles zu machen, denn die Eindrücke von Dubai sind echt weitreichend und total einzigartig! Am Ende schlenderten wir noch über den Goldmarkt und haben uns dann per Flusstaxi auf die andere Straßenseite begeben! 24 Uhr waren wir dann auf dem Flughafen und dann ging es ab nach Singapur und später weiter nach Melbourne...einfach toll!

Bis bald!

Dienstag, 12. Februar 2008

Markus in Dubai

So ihr lieben, es ging los!

Gestern Nacht sind wir in Dubai gelandet und haben uns dann gleich (morgens 7 Uhr) auf den Weg zum Hotel gemacht. (Leider kann ich jetzt nicht ausführlich schreiben, da unser Flugzeug in absehbarer Zeit hier starten wird - genaues gibt es dann entweder aus Singapur oder dann spätestens ab Melbourne).

Wir sind über Salzburg, Sagreb, Sofia, Istanbul, Katar und das Rote Meer geflogen, ehe wir hier in Dubai ankamen. Dann, wie bereits gesagt, ging es gleich los in die Stadt. Nach einer kleinen Stadtplanerkundigigung sind wir dann durch unser Viertel gelaufen und haben uns in der Nähe umgesehen. Daraus wurden dann rund 10 Kilometer Fußmarsch - aber das Wichtigste in der Nähe haben wir dann eben schon gesehen!

Anschließend gab es dann in einem Einkaufscenter etwas zu essen, ehe wir uns gegen 14 Uhr in Richtung Hotel begaben. Nach einer Stunde Schlaf in der Nacht haben wir uns dann nochmals für 2,5 Stunden hingelegt. Anschließend ging es dann Karten kaufen, sie schreiben und nochmals in die Stadt. Gegen Mitternacht haben wir uns dann zu Bette begeben.

Heute waren wir dann auf großer Erkundungstour (wovon ich sicherlich mit Bildern versehen noch mehr zu einem späteren Zeitpunkt schreiben werde). Jedenfalls haben wir eine Stadtrundfahrt gemacht, die sich sehen lassen kann!!! Wir haben uns alles angeschaut, was es nur zu sehen gab. Ich kann euch, vor allem Papa und Mama, bereits jetzt schon versprechen: die 200 Bilder heute und gestern waren erst der Anfang! Es gibt viel zu sehen!!! :) :D

Es waren, um genauer zu sein, 2 Stadtrundfahrten. Eine durch die Hotel- und Strandgegend, die andere durch die Stadt. Anschließend gabs eine Bootstour und noch eine...und nun sind wir auf dem Flughafen. Jetzt gehts gleich los, entschuldigt den chaotischen stil! Bis bald!!!!!